
Journal

Axel Schock
Sachbuch: „HIV – Chronik einer Pandemie“
Die Auswirkungen der HIV-Pandemie – nicht zuletzt auch auf die queere Community – waren verheerend und die Folgen sind bis heute spürbar: sei es die Traumatisierung jener Generationen, die die Krise zu Beginn erlebt und überlebt haben oder die Überlebensstrategien, die die Hauptbetroffenen entwickelten und die zu einem neuen Selbstbewusstsein und politischen Erstarken der LGBTIQ*-Bewegung führten.
Vier Jahrzehnte nach der Entdeckung des Virus ist eine HIV-Infektion behandelbar– und die Aidskrise der 1980er und 1990er Jahre ist in die Phase der Historisierung eingetreten. Das zeigt auch das wachsende Interesse nachfolgender Generationen. Allerdings fehlt bislang eine globale und übergreifende Gesamtschau. Diese Lücke soll das Buch von Axel Schock mit dem Arbeitstitel „HIV – Chronik einer Pandemie“ schließen. Erscheinen wird es im Herbst 2026 in der Edition Suhrkamp.
Der Berliner Journalist und Autor arbeitet seit vielen Jahrzehnten schwerpunktmäßig zu queeren Themen und zu HIV. 2023 wurde er für seine „jahrzehntelange, kontinuierliche und sachkundige Berichterstattung zu HIV/Aids“ mit dem Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung ausgezeichnet. Er ist darüber hinaus Mitinitiator des Arbeitskreises „Aidsgeschichte ins Museum“ und hat gemeinsam mit Corinna Gekeler eine Sammlung zur Aidsgeschichte für das Archiv des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin kuratiert.
Der Fokus seines Buches zur HIV-Epidemie liegt auf den Entwicklungen und Ereignissen in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum. Neben Westeuropa und den USA sollen aber auch markante Besonderheiten bzw. einschneidende Geschehnisse in den oft vernachlässigten Teilen der Welt berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere den afrikanischen Kontinent, Asien, Osteuropa bzw. den postsowjetischen Raum.
Darüber hinaus wird das multiperspektivisch erzählte Buch auch jenen Menschen eine Stimme geben, für die auf unterschiedlichste Weise HIV/Aids Teil ihres Lebens ist: HIV-Infizierte und Erkrankte, An- und Zugehörige, Aktivist:innen, Menschen aus der Pflege, dem Gesundheitswesen und der Forschung. Berücksichtigt werden dabei auch jene besonders von HIV betroffenen Menschen und deren Geschichten, die in der allgemeinen Berichterstattung bzw. in historischen Rückblicken oft vernachlässigt oder ganz ignoriert werden: Drogengebrauchende, Sexarbeiter:innen, Hämophile sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
„HIV – Chronik einer Pandemie“ ist zum einen eine umfangreiche Material- und Quellensammlung für all jene, die ein persönliches, journalistisches oder wissenschaftliches Interesse haben, sich intensiver mit der Geschichte von HIV/Aids zu beschäftigen. Es wird zum anderen aber auch einer breiten Leserschaft die Möglichkeit geben, sich auf leicht verständliche Weise tiefergehend mit dem Thema zu beschäftigen und dabei immer wieder auch auf Überraschendes zu stoßen.
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Axel Schock
Sachbuch: „HIV – Chronik einer Pandemie“
Die Auswirkungen der HIV-Pandemie – nicht zuletzt auch auf die queere Community – waren verheerend und die Folgen sind bis heute spürbar: sei es die Traumatisierung jener Generationen, die die Krise zu Beginn erlebt und überlebt haben oder die Überlebensstrategien, die die Hauptbetroffenen entwickelten und die zu einem neuen Selbstbewusstsein und politischen Erstarken der LGBTIQ*-Bewegung führten.
Vier Jahrzehnte nach der Entdeckung des Virus ist eine HIV-Infektion behandelbar– und die Aidskrise der 1980er und 1990er Jahre ist in die Phase der Historisierung eingetreten. Das zeigt auch das wachsende Interesse nachfolgender Generationen. Allerdings fehlt bislang eine globale und übergreifende Gesamtschau. Diese Lücke soll das Buch von Axel Schock mit dem Arbeitstitel „HIV – Chronik einer Pandemie“ schließen. Erscheinen wird es im Herbst 2026 in der Edition Suhrkamp.
Der Berliner Journalist und Autor arbeitet seit vielen Jahrzehnten schwerpunktmäßig zu queeren Themen und zu HIV. 2023 wurde er für seine „jahrzehntelange, kontinuierliche und sachkundige Berichterstattung zu HIV/Aids“ mit dem Medienpreis der Deutschen Aids-Stiftung ausgezeichnet. Er ist darüber hinaus Mitinitiator des Arbeitskreises „Aidsgeschichte ins Museum“ und hat gemeinsam mit Corinna Gekeler eine Sammlung zur Aidsgeschichte für das Archiv des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin kuratiert.
Der Fokus seines Buches zur HIV-Epidemie liegt auf den Entwicklungen und Ereignissen in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum. Neben Westeuropa und den USA sollen aber auch markante Besonderheiten bzw. einschneidende Geschehnisse in den oft vernachlässigten Teilen der Welt berücksichtigt werden. Dies betrifft insbesondere den afrikanischen Kontinent, Asien, Osteuropa bzw. den postsowjetischen Raum.
Darüber hinaus wird das multiperspektivisch erzählte Buch auch jenen Menschen eine Stimme geben, für die auf unterschiedlichste Weise HIV/Aids Teil ihres Lebens ist: HIV-Infizierte und Erkrankte, An- und Zugehörige, Aktivist:innen, Menschen aus der Pflege, dem Gesundheitswesen und der Forschung. Berücksichtigt werden dabei auch jene besonders von HIV betroffenen Menschen und deren Geschichten, die in der allgemeinen Berichterstattung bzw. in historischen Rückblicken oft vernachlässigt oder ganz ignoriert werden: Drogengebrauchende, Sexarbeiter:innen, Hämophile sowie Menschen mit Migrationsgeschichte.
„HIV – Chronik einer Pandemie“ ist zum einen eine umfangreiche Material- und Quellensammlung für all jene, die ein persönliches, journalistisches oder wissenschaftliches Interesse haben, sich intensiver mit der Geschichte von HIV/Aids zu beschäftigen. Es wird zum anderen aber auch einer breiten Leserschaft die Möglichkeit geben, sich auf leicht verständliche Weise tiefergehend mit dem Thema zu beschäftigen und dabei immer wieder auch auf Überraschendes zu stoßen.
Schachtsiek Familien Stiftung
Vorstand: Jörg Litwinschuh-Barthel, Bernd Schachtsiek
Kuratorium: Prof. Dr. Patrick Griesar, Uta Menges,
Lars Molsen, Joachim Odenbach
Tel: +49-30-206-3393-21
E-Mail: info@schachtsiek.org
Mitglied im Netzwerk
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