

Erinnerung braucht Orte.
Mit der Grab- und Gedenkstätte schafft die Schwulenberatung Berlin einen Raum für das, was oft unsichtbar geblieben ist: Lebensgeschichten, Beziehungen, Kämpfe und Biografien von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Menschen. Viele dieser Geschichten wurden über Jahrzehnte hinweg kaum dokumentiert, verdrängt oder gesellschaftlich marginalisiert.
Die Gedenkstätte versteht sich als Ort des würdevollen Erinnerns. Sie bewahrt die Namen und Spuren von Menschen, deren Leben Teil der Geschichte queerer Gemeinschaften in Berlin und darüber hinaus ist. Hier verbinden sich individuelles Gedenken und kollektives Gedächtnis. Daher war es ein besonderes Anliegen, die Grab- und Gedenkstätte künstlerisch so zu gestalten, dass sie sowohl einen Wiedererkennungswert hat als auch sich gleichzeitig in das denkmalgeschützte Ensemble des Friedhofs eingliedert. Der Künstler hat dazu ein sehr passendes Konzept vorgelegt, welches dank der großzügigen Unterstützung der Schachtsiek-Familienstiftung umgesetzt werden kann. Es verbindet auf künstlerische Weise das individuelle Trauern mit dem kollektiven Gedenken.
Ergänzt wird dieser Ort durch ein digitales Gedenkbuch, das Erinnerungen sammelt und zugänglich macht.
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