
Projekt

Seit 2019 untersucht die Historikerin Claudia Weinschenk Patientinnenakten aus fünf baden-württembergischen Psychiatrien nach Hinweisen auf eine mögliche nicht-heteronormative Neigung der dort behandelten Frauen. Über 3.000 Akten wurden gesichtet. In 220 davon wurden Hinweise gefunden, die eine nicht-heteronormative Neigung der betreffenden Frau möglich erscheinen lässt. 2024 und 2025 wurden noch Akten aus anderen Bereichen gesichtet um soweit wie möglich weitere biografische Daten zu erfassen und so einzelne Lebensläufe erstellen zu können.
Die Ergebnisse werden ausgewertet und vergleichend zusammengefasst und in Buchform (Print und EBook) veröffentlicht. Die Schachtsiek Familien Stiftung finanziert die Manuskripterstellung.
Die Veröffentlichung wird neben der Darstellung der untersuchten Psychiatrien und der Aktenlage vor allem die Zusammenfassung der statistischen Auswertungen der Psychiatrien umfassen: Lassen sich Unterschiede in Diagnosestellung, Alter, Familienstand und Verweildauer zwischen den als möglich nicht-heteronormativ markierten Frauen und allen Patientinnen im Untersuchungszeitraum ausmachen? Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Psychiatriearten – Universitätskliniken, Heil- und Pflegeanstalten, lokale Psychiatrien. Gibt es Unterschiede zwischen den Psychiatrien in Baden einerseits und in Württemberg andererseits?
Im zweiten Teil werden Aussagen von Patientinnen und - soweit ermittelbar - Lebensläufe nach verschiedenen lebensgeschichtlichen Kriterien dargestellt. Das reicht von Zwangssterilisierungen über Entmündigungsverfahren, Strafverfahren, Aussagen bzgl Affinität zum nationalsozialistischen Staat bis hin zu Frauen die den Krankenmorden anheim fielen und der berührenden Geschichte der Berta G., die 1944 aufgrund eines Erlasses über forensische Patient*innen von Zwiefalten nach Ausschwitz deportiert wurde.
Projekt

Seit 2019 untersucht die Historikerin Claudia Weinschenk Patientinnenakten aus fünf baden-württembergischen Psychiatrien nach Hinweisen auf eine mögliche nicht-heteronormative Neigung der dort behandelten Frauen. Über 3.000 Akten wurden gesichtet. In 220 davon wurden Hinweise gefunden, die eine nicht-heteronormative Neigung der betreffenden Frau möglich erscheinen lässt. 2024 und 2025 wurden noch Akten aus anderen Bereichen gesichtet um soweit wie möglich weitere biografische Daten zu erfassen und so einzelne Lebensläufe erstellen zu können.
Die Ergebnisse werden ausgewertet und vergleichend zusammengefasst und in Buchform (Print und EBook) veröffentlicht. Die Schachtsiek Familien Stiftung finanziert die Manuskripterstellung.
Die Veröffentlichung wird neben der Darstellung der untersuchten Psychiatrien und der Aktenlage vor allem die Zusammenfassung der statistischen Auswertungen der Psychiatrien umfassen: Lassen sich Unterschiede in Diagnosestellung, Alter, Familienstand und Verweildauer zwischen den als möglich nicht-heteronormativ markierten Frauen und allen Patientinnen im Untersuchungszeitraum ausmachen? Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Psychiatriearten – Universitätskliniken, Heil- und Pflegeanstalten, lokale Psychiatrien. Gibt es Unterschiede zwischen den Psychiatrien in Baden einerseits und in Württemberg andererseits?
Im zweiten Teil werden Aussagen von Patientinnen und - soweit ermittelbar - Lebensläufe nach verschiedenen lebensgeschichtlichen Kriterien dargestellt. Das reicht von Zwangssterilisierungen über Entmündigungsverfahren, Strafverfahren, Aussagen bzgl Affinität zum nationalsozialistischen Staat bis hin zu Frauen die den Krankenmorden anheim fielen und der berührenden Geschichte der Berta G., die 1944 aufgrund eines Erlasses über forensische Patient*innen von Zwiefalten nach Ausschwitz deportiert wurde.
Schachtsiek Familien Stiftung
Vorstand: Jörg Litwinschuh-Barthel, Bernd Schachtsiek
Kuratorium: Prof. Dr. Patrick Griesar, Uta Menges,
Lars Molsen, Joachim Odenbach
Tel: +49-30-206-3393-21
E-Mail: info@schachtsiek.org
Mitglied im Netzwerk
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